
Eigentlich wollen Jamie und Jaison nur trainieren: Muskeln stählen, Techniken verfeinern, ein paar harte Ringkampfgriffe üben. Doch die Ruhe ist schnell dahin, als Moe – der Störenfried des Clubs – auftaucht. Erst provoziert er mit frechen, nervigen Sprüchen vom Ringrand aus, dann steigt er selbst in den Ring. Zuerst prallt Moe auf seinen Erzfeind Jamie. Schon nach den ersten Minuten zeigt sich, dass dieser Fight keine saubere Angelegenheit wird. Moe dominiert anfangs klar, zwingt Jamie in einen demütigenden Schoolboypin und setzt noch einen drauf, indem er ihm das Gesicht in seine Weichteile drückt. Es folgen fiese Headscissors, die Jamie lange in Schach halten. Doch Jamie kontert, reißt das Ruder an sich, pinnt Moe selbst und lässt dabei nichts aus: Ohrfeigen, Haarziehen, Muskelreiten – er übertreibt seine Rolle bis zur Schmerzgrenze. Die erste Runde geht klar an Jamie. Doch Moe schlägt zurück. In Runde zwei dreht er den Spieß um. Zwar gelingt es Jamie, mit brutalen Griffen – sogar einem schmerzhaften Griff in Moes Hintern – die Oberhand zu gewinnen, doch ein einziger Fehler kostet ihn den Vorteil. Als Jamie eine Verletzung vortäuscht, lässt Moe ihn kurz aus den Fängen – und wird prompt hinterrücks attackiert. Dieses Mal aber lernt Moe aus Jamies Tricks und setzt all seine Kraft und Technik ein, um das Blatt zu wenden. Runde zwei geht an ihn, und die Rivalität kocht auf. Kaum ist dieser Fight entschieden, betritt Jaison den Ring. Der Junge aus Hamburg hat schon einmal im Club gekämpft, damals noch zurückhaltend. Doch jetzt präsentiert er sich wie verwandelt: schnell, wendig, mit einem Arsenal an kraftvollen Moves, die selbst Moe in Bedrängnis bringen. Schon in den ersten Minuten dominiert er den erfahrenen Gegner und entscheidet seine Auftaktrunde für sich. Doch Jaison will mehr. Auch Jamie bekommt ihn zu spüren – und das in zwei knallharten Runden. Zuerst schafft es Jamie noch, sich knapp durchzusetzen, doch Jaison hält dagegen. Mit neuen Tricks, fiesen Wedgies und schmerzhaften Ballgrabs, die er sich bei den Anderen abgeschaut hat, dreht er den Spieß um und revanchiert sich. Was als normales Training begann, ist längst zu einer harten Prüfung von Rivalität, Schmerz und Stolz geworden. „The Third Party – Der Dritte im Ring“: Ein kompromissloser Underground-Fightfilm voller Dirty Moves, technischer Raffinesse und erbarmungsloser Kämpfe.