
In der Umkleide des Studios stand Moe, sein Körper von Schweiß glänzend, die Schultern schwer von der Niederlage. Sein Atem ging noch unruhig, während er seinen Spind öffnet. Die bittere Pleite gegen Nic nagte an ihm. Jeder Schlag, jede Sekunde des Kampfes hallte in seinem Kopf nach. Da öffnete sich die Tür. Nic trat herein, immer noch erhitzt vom Adrenalin des Fights. Kurz zögerte er, dann trat er näher. „Hey, Moe … tut mir leid wegen vorhin. Ich hab’s vielleicht ein bisschen zu hart durchgezogen.“ Moe sah ihn an, die Augen kühl, doch in seinem Blick blitzte etwas auf – eine Idee. „Schon gut,“ murmelte er, „aber wenn du’s wirklich wieder gutmachen willst … dann gibt’s da was.“ Nic hob eine Augenbraue. „Was meinst du?“ „Finn,“ antwortete Moe knapp. „Nimm dir Finn vor. Aber nicht im Boxring. Ich will, dass du ihn im Cage zerlegst – richtig zeigst, wer hier das Sagen hat.“ Ein finsteres Grinsen breitete sich auf Nics Gesicht. „Deal.“ Es dauerte nicht lange, bis Finn gerufen wurde. Der junge Kämpfer trat entschlossen in die Halle, nichtsahnend, was ihn erwartete. Als sich das Gitter des MMA-Cages hinter ihm schloss, prallten zwei Welten aufeinander: Finn voller Kampfgeist, Nic schwer und unnachgiebig. Schon beim ersten Schlagabtausch krachte es. Offene Handflächen peitschten durch die Luft, Körper klatschten aneinander. Finn fand sich schnell unten auf dem Boden wieder, unter dem wuchtigen Gewicht von Nic. In purer Verzweiflung griff er zu schmutzigen Tricks: ein brutaler Wedgie, der Nics Slip zum Zerreißen brachte. Doch selbst dieser Akt brachte nur Sekunden Luft. Finns Hände suchten nach jedem Vorteil – ins Haar greifen, an den Brustwarzen zerren, sogar tiefer unten packen. Doch Nic ließ sich nicht beirren. Mit eiserner Miene packte er zu, griff Finn hinten in die Hose und zog ihn in einen brutalen Bearhug. Finn schrie auf, der Druck presste ihm beinahe die Luft aus den Lungen. Der Wedgie, kombiniert mit der unbarmherzigen Umklammerung, ließ ihn jämmerlich wimmern. Das Publikum johlte, doch allen war klar: Finn war am Ende. Selbst als beide noch einmal zu Boden gingen, glitschig vom Schweiß und keuchend vor Anstrengung, hatte Finn keine Chance mehr, den Koloss über ihm zu bändigen. Nics Dominanz war erdrückend, und am Ende blieb Finn nur noch das schmerzhafte Eingeständnis, dass er auch diesen Kampf verloren hatte.